30-Euro-Ticket ist der erwartete Flop

Mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 14 Städten im VRR trafen sich am Samstag vor dem Duisburger Hauptbahnhof, um deutlich zu machen, dass sie weiterhin für ein Sozialticket im VRR oder landesweit kämpfen werden, das diesen Namen auch verdient. Aus allen Städten wurde übereinstimmend berichtet, dass sich ihre Prognose bewahrheitet hat: Das 30-Euro-Ticket ist zu teuer. Es ist überall ein Flop und wird kaum nachgefragt. Die Redner unterstrichen: Es ist nicht geeignet, Menschen mit niedrigem Einkommen zu mehr Mobilität zu verhelfen. Es ist lediglich eine Vergünstigung für VRR-Kundinnen und -Kunden, die schon jetzt ein Abonnement nutzen müssen und nun eine gewisse Vergünstigung haben. Um mehr Mobilität zu ermöglichen, darf das Ticket höchstens 15 Euro kosten.”
Die Initiativen wollen nun die Verkehrsunternehmen und die Politik mit einer Roten-Punkt-Aktion unter Druck setzen. Die neue Kampagne nutzt dem Umstand aus, dass Monatskarten-Inhaber ab 19 Uhr sowie am Wochenende ganztägig weitere Personen auf ihrem Ticket mitfahren lassen können. Wer bereit ist, im Rahmen dieses Angebotes auch Fremde mitzunehmen, die sich ein normales Ticket nicht leisten können, steckt sich einen roten Button an die Jacke. Der Button signalisiert: “Ich kann eine weitere Person mitnehmen! Und: Ich halte das VRR-Angebot für unzureichend.”

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